Bild-Optimierung für Websites

Bilder SEO leicht gemacht – 5 Tipps

3. Januar 2017

Bilder werden als SEO-relevante Elemente in Texten oft stiefmütterlich behandelt. Dabei bieten gerade optimierte Bilder die Möglichkeit, durch ein hohes Ranking in der Google Bildersuche organischen Traffic für Ihre Website zu generieren. Mit welchen 5 Hebeln Sie die Bilder auf Ihrer Website optimal auszeichnen, wird im Folgenden vorgestellt.

Bilder sind ein Erfolgsgarant in Sachen Content und daher wichtiger Bestandteil der meisten Websites.

Visuelle Elemente vermitteln nicht nur wertvolle Informationen und können komplexe Sachverhalte vereinfachen, sondern sind für das Auge auch willkommene, illustrierende Abwechslung im Text.

Beispiele hierfür sind Produktbilder, Infografiken, Illustrationen, Karten oder Screenshots.

Um diese für den User und das Ranking der Google Bildersuche zu optimieren, gibt es einige Tricks.

Welche 5 Tipps sind bei Bilder SEO zu beachten?

Es gibt natürlich jede Menge Kriterien, auf die man achten sollte. Wir haben hier die 5 wichtigsten für Sie zusammengestellt.

1. Sprechende Dateinamen

Das Opernhaus in Oslo

Beispielbild: Das Opernhaus von Oslo

Einer der wichtigsten Ranking-Faktoren für Bilder ist der Dateiname. Benennen Sie Ihre Website Bilder daher vor dem Upload mit kurzen, ausdrucksstarken Dateinamen. Der wesentliche Inhalt des Bildes sollte dabei getroffen werden. Achten Sie auf Kleinschreibung und verwenden Sie als Trennung der Wörter am besten Bindestriche.

Beispiel für einen guten Dateinamen: oslo-opernhaus.jpg

2. Bildgröße

Der SEO-Experte Martin Mißfeldt empfiehlt idealerweise Bilder mit einer Größe von mindestens 320px x 240px und maximal 1280px x 960px. Die Kantenlänge sollte dabei mindestens 300px haben. Empfehlenswerte Webtools zur Optimierung der Dateigröße sind beispielsweise Tinyjpg, JPEGmini oder ImageOptim. Wollen Sie kostenfrei Bilder in einem bestimmten Format erstellen oder bearbeiten, ist der Pixlr Editor eine gute Alternative zu Photoshop.

3. Format

Neben der optimalen Bildgröße ist auch das Format wichtig. Laut Mißfeldt genießt das Querformat 4:3 bei der Google Bildersuche leichte Ranking-Vorteile. Das Bildkomprimierungsformat (also ob JPEG, GIF oder PNG) spielt dagegen für das Ranking keine Rolle.

4. Alt-Text

Wird dem Leser zum Beispiel aufgrund von Serverproblemen oder Browsereinstellungen das Bild auf der Website nicht angezeigt, erscheint stattdessen der sogenannte Alt-Text. „Alt“ steht hierbei für „alternativ“. Deshalb sollte jedes Bild Ihrer Website unbedingt einen aussagekräftigen Alt-Text haben.

Beispiel für einen guten Alt-Text: <img src=“regionen/oslo-opernhaus.jpg“ alt=“Das Opernhaus in Oslo“>

5. Umliegender Text

Für Google ist neben dem Dateinamen des Bildes auch der im Quelltext umliegende Text relevant. Die Bildunterschrift ist genau solch ein für das Ranking wichtiger Textbestandteil. Darüber hinaus liefert sie praktische Informationen für den Besucher der Webseite.
Je näher die Keywords am Bild stehen, desto besser. Überschriften, die das Keyword beinhalten, sind deshalb knapp vor dem Absatz mit dem Bild empfehlenswert.
Auch das Title-Attribut ist ein relevanter umliegender Text. Es wird angezeigt, wenn der Webseitenbesucher über das Bild hovert. Idealerweise enthält das Title-Attribut zusätzliche Informationen.

Beispiel für ein gutes Title-Attribut: title=“Das Opernhaus von Oslo im Sommer ©Anna Jedynak“

 

Interessieren Sie sich für weitere Tipps zum Thema Bilder SEO? Dann finden Sie auf dem SEO-Blog von Martin Mißfeldt viele nützliche Informationen. Darüber hinaus liefert zum Thema Bilder SEO auch die Search Console Hilfe von Google gute Hinweise.

Beitragsbilder: ©zhu difeng shutterstock.com | Anna Jedynak shutterstock.com

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