Google Suche: Die optimale Verteilung der Keyword-Optionen (Match Types)

Keyword Match Types – auf den Mix kommt es an

13. März 2016

Die Verteilung der Match Types (Keyword-Optionen) in Ihrem Konto können Sie mit wenigen Klicks herausfinden. Zu viele Besucher aus weitgehend passenden Keywords lassen auf einen ineffizienten Budgeteinsatz schließen. Zu wenig davon ist auch nicht optimal, da Potenzial liegen gelassen wird. Wie die optimale Verteilung an Keyword-Optionen bei der Google Suche aussieht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Unterschiedliche Keyword Optionen sollten Sie gezielt einsetzen, um passende Anzeigen zu relevanten Keywords schalten zu können und dabei gleichzeitig bei Suchanfragen präsent zu sein, die Sie schwer antizipieren können. Die hohe Kunst ist es, möglichst alle relevanten Suchbegriffe abzudecken, ohne dabei für irrelevante Suchbegriffe zu werben und Budget zu verschwenden.

Buchen Sie alle Keywords [genau passend], so behalten Sie ein hohes Maß an Kontrolle, lassen jedoch Potenzial auf der Straße liegen. Schließlich sucht Ihre Zielgruppe nach Keyword-Varianten, die Sie schlicht nicht vorhersehen können. Hierfür gibt es als Keyword Option weitgehend passend und den Modifizierer für weitgehend passende Keywords.


Hintergrund: Alles zu Keyword-Optionen erfahren Sie bei der Google Hilfe


Wie eine optimale Verteilung an Keyword-Optionen aussieht, darüber lässt sich streiten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass zunächst bis zu 50% an Traffic weitgehend passenden keywords noch in Ordnung geht, der Anteil jedoch bald auf unter 30% sinken sollte. Optimal ist eine Verteilung von >60% genau passenden Keywords, und einer Aufteilung aus Wortgruppe und weitgehend passend von insgesamt unter 40%. Die Conversion Verteilung sollte mit der Zeit Richtung 70-75% zugunsten genau passend gehen.

Dies hängt jedoch von der Branche und besonders von Ihren Zielen ab. Je aggressiver Sie neue Keywords testen und wachsen möchten, desto höher darf der Anteil an Besuchern über weitgehend passende Keywords vorübergehend sein.

So erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Verteilung der Keyword-Optionen:

Loggen Sie sich in Ihr Google AdWords Konto ein. Klicken Sie ganz oben im AdWords Konto auf „Berichte“. Erstellen Sie ein neues Tortendiagramm. Dort wählen Sie als Metrik die Klicks und als Dimension unter Ausrichtung „Übereinstimmungstyp“. Dann sehen Sie folgenden Graphen:

Übereinstimmungstyp: Verteilung der Keywords-Optionen

In diesem Konto ist die Verteilung der Keyword Optionen eher konservativ.

Die gleiche Übung können Sie mit Conversions statt Klicks durchführen, ebenso mit Kosten/Conversion. Dann sehen Sie, welche Keyword-Optionen für Sie mehr oder weniger Effektiv sind.

Ausschließende Keywords vermeiden Streuverluste

So nützlich der Report ist, ein wichtiges Element fehlt: Wann immer Sie in Wortgruppe oder weitgehend einbuchen, sollten Sie ausschließende Keywords aufnehmen. Diese auch „negatives“ genannten Keywords können Sie gleich nach der ersten Keyword Recherche hinzufügen, sowie nach und nach aus irrelevanten Suchbegriffen extrahieren. Die ausschließenden Keywords verhindern die Auslieferung Ihrer Anzeige bei irrelevanten Suchanfragen. Damit können Sie Kosten sparen und Streuverluste minimieren.

Dennoch, den Match Type Report können Sie guten Gewissens in Ihr Reporting Set aufnehmen und als ein Element zur Steuerung der Konto-Qualität regelmäßig verwenden.

Beitragsbild: ©VIGE.co fotolia.com

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